Helfen & Heilen Inge Seefeldt-Podeyn

Ob du glaubst, du kannst es

oder glaubst, du kannst es nicht,

du hast immer Recht !

NLP

NeuroLinguistischesProgrammieren - kurz NLP - versucht als Begriff das Wesentliche dessen zu fassen, was die Begründer, Richard Bandler und John Grinder, 1976 zu untersuchen bekommen haben.


Das Wort NEURO zeigt an, dass Worte und Informationen neurologisch gespeichert werden. Manche Menschen merken sich etwas eher, wenn sie es hören (auditiver Kanal), manche wieder müssen etwas geschrieben sehen (visueller Kanal), bevor sie es behalten können und manche müssen es tun (kinästhetischer Kanal) und wissen dann erst, dass sie etwas verstanden haben.


Worte sind nur Etiketten für innere Erfahrungen wie Bilder, Töne oder Gefühle. Beim Wort Katze zum Beispiel sehen manche Menschen vielleicht vor dem inneren Auge eine bestimmte Katze, andere werden vielleicht das Fell spüren und wieder andere hören vielleicht eine Katze miauen. Nun stellen Sie sich einmal vor, welche inneren Filme beim Wort Liebe neurologisch gespeichert sein können und wie häufig wir diese Filme nicht bewusst kennen. Meist glauben wir dann noch, dass unser eigener innerer Film der einzig mögliche ist und vergessen, dass es gleichberechtigte andere  Perspektiven gibt. Viel unnötiges "Richtig" oder "Falsch" führt dadurch zu schmerzhaften zwischenmenschlichen Erfahrungen.


Linguistisch steht für Sprache: Es wird untersucht,  welche (Zusatz-)Information beim Gebrauch der verschiedenen Worte bewusst transportiert und/oder versteckt werden. Wenn etwa jemand sagt: Ich muss ... oder ich kann nicht ..., dann ist häufig vergessen worden, auf  wen oder was er sich bezieht, wer diese Grenze setzt und wer das bestimmt. Ein anderes Beispiel sind sogenannte Nominalisierungen wie "Freude, Geborgenheit, Liebe etc.", bei denen wir oft vergessen haben, wie, mit wem, wann, wie oft und wo wir uns freuen wollen.


Programmieren steht für die verschiedenen inneren Programme oder inneren Denkprozesse, die entscheidend für unser zwischenmenschliches Verhalten sind. Diese inneren Denkprozesse, die von der jeweiligen Kultur bestimmt werden, wurden irgendwann einmal gelernt und eingeübt und deshalb entsteht manchmal der Eindruck, dass sie zu unserer Identität gehören. Eine Grundannahme im NLP besagt, dass diese einmal gelernten inneren Denkprozesse oder Programme geändert - neu programmiert - oder aber beibehalten werden können.


Es besteht ein grosser Unterschied zwischen dem, was wir tun und leben und dem, was wir tun und leben könnten. Die Frage ist: Wie können wir diese Kluft verringern und mit Freude unser Potenzial, unsere Fähigkeiten und Weisheiten miteinander leben.


NLP wird eingesetzt um Menschen zu helfen, ihre eigenen Lebensziele unter Berücksichtigung ihres gesamten Umfeldes zu erreichen bzw. sie zunächst einmal zu entdecken und dann auch zu erreichen. Im sozialen Miteinander geht es immer darum, Balance zu halten zwischen den persönlichen Bedürfnissen bzw. denen des eigenen Körpers und den Bedürfnissen anderer Menschen. Dieses Balancieren, ein ständiger Entscheidungsprozess, ist das Selbst - und damit vielmehr ein stetiger Prozess als eine statische, vorgegebene Einheit.


NLP-Behandlungen erfolgen in der Regel 1 mal wöchentlich 1/2 bis 1 Stunde. Der Patient erfährt einiges über seine innere Landkarte, welche Glaubenssätze er hat, warum bestimmte Bereiche in seinem Leben ihn immer wieder einholen etc. und wir arbeiten gemeinsam anhand von verschiedensten Übungen an der "Umprogrammierung" ...